Forschung in der Stammzellbiologie

Durch die Kombination von Fachwissen in der Stammzellbiologie und der Neurobiologie hat unser Labor einen neuen Ansatz zur Untersuchung von neurodegenerativen und neurodevelopmentalen Krankheiten in menschlichen Stammzellmodellen entwickelt. Der Schwerpunkt unserer Forschung liegt auf dem Verständnis der molekularen Pathologie spezifischer neurodegenerativer und neurodevelopmentaler Erkrankungen. Dieser Ansatz ermöglicht es, die normale Interaktion zwischen menschlichen Neuronen und Gliazellen und die Auswirkungen von Genen, die an Neurodegeneration und Neuroentwicklung beteiligt sind, auf die Neuritenintegrität in Modellen auf der Basis menschlicher Stammzellen zu verstehen.

Wir arbeiten daran, zu verstehen, wie sich Neuronen von Patienten mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen von denen gesunder Kontrollpersonen unterscheiden. Konkret gewinnen wir Hautproben von Patienten, die dann in induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) umprogrammiert werden und sich anschließend in menschliche Neuronen und Gliazellen differenzieren. Wir versuchen, die normale Interaktion zwischen menschlichen Neuronen und Gliazellen und die Auswirkungen der Neurodegeneration auf die Neuritenintegrität in aus menschlichen Stammzellen gewonnenen Modellen zu verstehen. Das Ziel unserer Forschung ist es, die genetischen und zellulären Mechanismen besser zu verstehen, in der Hoffnung, dass dies eines Tages zu neuen potenziellen Therapien führen kann.

Unsere auf menschlichen Stammzellen basierende Forschung konzentriert sich derzeit auf die folgenden Bereiche:

  •     Modellierung menschlicher Motoneuronen-Erkrankungen
  •     Modellierung der sporadischen und genetischen Parkinson-Krankheit
  •     Modellierung Immunkontrollpunkte der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn bei entzündlichen und neurodegenerativen Krankheiten

Zusätzliche Profile:

  •     Modellierung von chronischen Schmerzerkrankungen
  •     Modellierung von Störungen der kognitiven Fähigkeiten mit defektem Chromatin