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Stammzellforschung für die Therapien von morgen

Der Fokus der Stammzellbiologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen liegt auf der Modellierung von Erkrankungen des Nervensystems. Dabei werden unter Zuhilfenahme von humanen Stammzellen patientenspezifische Zellmodelle generiert. Ausgehend von somatischen Zellen von Patientinnen und Patienten werden hierzu durch Transformation pluripotente Stammzellen generiert. Mit biochemischen, neurophysiologischen und bildgebenden Ansätzen wird in patienteneigenen Zellen nach krankheitsspezifischen Änderungen gesucht. Das Ziel ist es, Krankheitsmechanismen besser zu verstehen. Dieses Wissen soll künftig potenziellen Therapieansätzen Anschub verleihen.

Die Forschungsschwerpunkte der Erlanger Stammzellbiologie sind:

  • Modellierung von sporadischen und genetischen Motoneuronen-Erkrankungen (ALS, HSP)
  • Modellierung der sporadischen und genetischen Parkinsonerkrankung
  • Modellierung der Darm-Hirn Achse

Leiterin

Prof. Dr. med. Beate Winner

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